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Auf die Straße gegen die Ausgangssperre !

Die Corona-Pandemie ist ein ernstzunehmendes und lebensbedrohliches Problem vor dem wir stehen. Das wollen wir auf keinen Fall klein reden. Eine Ausgangssperre zu verhängen, um das Virus einzudämmen, ist aber die falsche Antwort! Mal ehrlich, wer soll damit geschützt werden?
Morgens um 6:00 sind die Straßenbahnen voll von Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit sind – keine Möglichkeit Abstand zu halten, trotz der hohen Ansteckungsgefahr. Zwischen 7:00 und 18:00 Uhr sitzen die Menschen zusammen in ihren Großraumbüros oder stehen in den Amazon-Logistikhallen, die schnell als Corona-HotSpots gehandelt wurden, arbeiten in Schlachtbetrieben mit fetten Corona-Skandalen, stecken sich während ihrer Arbeistzeit gegenseitig an und treiben den Inzidenswert so in die Höhe.
Die Beschränkungen kommen dann pünktlich zum Feierabend: Keine privaten Treffen, keine Kulturangebote, keine Konzerte oder Kinobesuche, keine Sportvereine & Fitnesscenter, nix mit Essen gehen, Kneipe oder Shisha rauchen. In einer Pandemie Kontakte zu beschränken macht Sinn – keine Frage – aber eine Ausgangssperre auf keinen Fall!
Ab dem 1. April gilt die Ausgangssperre. Eine der wenigen Ausnahmen: Der Weg zur Arbeit.
Ich darf also mit vielen Leuten zur Arbeit gehen, aber abends keinen Spaziergang alleine im Park machen?
Ausgangssperren sind ein polizeistaatliches Mittel, dass die Einschränkungen im Privaten auf die Spitze treibt, damit die Wirtschaft weiter am Laufen gehalten werden kann.
Doch wen trifft die Ausgangssperre eigentlich am härtesten? Nicht rausgehen zu dürfen, bedeutet für manche von uns, in ihren viel zu kleinen Wohnungen eingesperrt zu sein; nicht weggehen zu können, nach dem Streit mit dem Partner. Und wie halte ich mich eigentlich an die Ausgangssperre, wenn ich gar keine Wohnung habe? Ein Bußgeld fürs trotzdem rausgehen, können sich auch nicht alle leisten.

Um das Virus einzudämmen braucht es ein solidarisches Miteinander, bei dem der Schutz der Menschen im Mittelpunkt stehen sollte und nicht die Profite der Wirtschaft.

Deshalb lasst uns am Donnerstag dem 1. April ab 21 Uhr zu den zentralen Plätzen unserer Stadtteile gehen und deutlich machen, dass wir uns unsere Stadt nicht nehmen lassen.
Achtet auf Coronaschutz, tragt Masken und haltet Abstand zueinander

Wir stehen solidarisch zusammen und fordern: Kein Verbot antifaschistischer Gruppen in Niedersachsen!
#WirsindalleAntifa

https://wirsindalleantifa.wordpress.com